Migräne am Arbeitsplatz: Was Betroffene wirklich brauchen
Wie beeinflussen Arbeitsbedingungen Migräne – und was hilft im Berufsalltag tatsächlich?
Migräne ist am Arbeitsplatz oft kaum sichtbar. Viele Betroffene bleiben trotz Schmerzen, neurologischer Begleitsymptome oder ausgeprägter Erschöpfung im Einsatz. Gleichzeitig fehlen in Unternehmen häufig noch Wissen, Verständnis und konkrete Unterstützungsangebote.

Zum Abschluss der September-Kampagne unterstützt Migraine Action deshalb PD Dr. med. Heiko Pohl, MHD, Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsspitals Zürich, bei der Recherche «Migräne am Arbeitsplatz»
.
Im Zentrum steht die Frage, welche Bedingungen am Arbeitsplatz Migräne beeinflussen und welche Veränderungen Betroffene bereits selbst vorgenommen haben oder sich von ihrem Arbeitgeber wünschen. Dazu gehören unter anderem Lärm, Licht, Gerüche, Arbeitszeiten, Stress, Arbeitsbelastung, Rückzugsmöglichkeiten und die Unterstützung durch das berufliche Umfeld.
Die Recherche soll zeigen, welche Belastungen im Arbeitsalltag besonders relevant sind, wie sich Migräneattacken auf Arbeit, Leistungsfähigkeit und Fehlzeiten auswirken und welche Anpassungen tatsächlich helfen. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Unterstützung Betroffene von Arbeitgebenden, Führungskräften und Kolleg benötigen und wie ein migränefreundlicher Arbeitsplatz konkret gestaltet werden kann.
Warum ist Ihre Teilnahme wichtig?
Nur die Erfahrungen der Betroffenen selbst können zeigen, welche Massnahmen im Arbeitsalltag wirklich hilfreich sind.
Ihre Teilnahme hilft dabei, praxisnahe Empfehlungen für Betroffene, Unternehmen, HR-Verantwortliche und Gesundheitsfachpersonen zu entwickeln – damit Unterstützung dort ansetzt, wo sie tatsächlich gebraucht wird.
Sie haben Migräne und sind berufstätig? Dann machen Sie mit und teilen Sie Ihre Erfahrungen.
Die Teilnahme ist anonym.
Machen Sie mit – jede Teilnahme liefert wichtige Informationen und hilft uns, Migräne am Arbeitsplatz besser zu verstehen und uns gezielter für Betroffene zu engagieren.
Der QR-Code und der Link zur Studie wird ab dem 30. September hier publiziert.
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