Migräne in der Grundversorgung: neue CME-Fortbildung
Migräne kann in vielen Fällen bereits in der Grundversorgung zuverlässig erkannt und wirksam behandelt werden. Trotzdem bleiben Betroffene oft lange ohne korrekte Diagnose. Eine neue CME-Fortbildung soll das ändern.

Migräne ist eine häufige und stark beeinträchtigende neurologische Erkrankung. Die erste Anlaufstelle ist fast immer die hausärztliche oder gynäkologische Praxis – und dort lässt sich die Erkrankung in den allermeisten Fällen erfolgreich behandeln. Oft hilft es den Betroffenen bereits erheblich, wenn eine Diagnose gestellt und eine wirksame Akutbehandlung verordnet wird.
Was der Fortbildungsbeitrag vermittelt
Der praxisorientierte Beitrag «Migräne erkennen und wirksam behandeln» von PD Dr. med. Heiko Pohl und Dr. Colette Andrée führt durch den gesamten Behandlungspfad:
● Erkennen des typischen, wiederkehrenden Attackenmusters
● Abgrenzung von Migräne mit und ohne Aura
● konsequente Beachtung von Red Flags bei sekundären Kopfschmerzen
● Auswahl einer wirksamen Akuttherapie
● medikamentöse und nichtmedikamentöse Prophylaxe
● Prävention von Medikamentenübergebrauch und Chronifizierung
● Kriterien für eine neurologische Mitbeurteilung
Die Grundversorgung im Zentrum
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle der hausärztlichen und gynäkologischen Grundversorgung. Eine frühzeitige Diagnose, eine wirksame Akutbehandlung und regelmässige Verlaufskontrollen können die Krankheitslast deutlich reduzieren und einer Chronifizierung entgegenwirken.
Aufgelegt am SGAIM-Herbstkongress
Am 17. und 18. September liegt die Fortbildung am Herbstkongress der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin in Bern auf. Eine Besonderheit dieses Kongresses ist, dass Patientinnen und Patienten ins wissenschaftliche Programm einbezogen werden. Der Fokus liegt auf der Grundversorgung.
Mit diesem zweisprachigen Fortbildungsangebot leisten «Migraine Action» und der Ärzteverlag «medinfo» einen konkreten Beitrag zur frühzeitigen Erkennung und zur wissenschaftlich fundierten, patientenzentrierten Behandlung von Migräne in der Schweiz.
Ab 10. September verfügbar. Deutsch: «Migräne erkennen und wirksam behandeln», der informierte Arzt. Französisch: «Reconnaître la migraine et la traiter efficacement», la gazette médicale.
Für medizinische Fachpersonen: Dieser Fachbeitrag dient der medizinisch-wissenschaftlichen Information und Fortbildung. Er ersetzt keine individuelle ärztliche Diagnostik oder Therapieentscheidung.
Für Betroffene: Bei neuartigen, plötzlich sehr starken Kopfschmerzen, neurologischen Ausfällen, Fieber/Nackensteife, Beschwerden in der Schwangerschaft oder anderen Warnzeichen bitte unverzüglich ärztliche bzw. notfallmedizinische Hilfe suchen. Medikamente und Dosierungen nicht ohne ärztliche oder pharmazeutische Beratung ändern oder anwenden.
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