Vom Molekül zu dem, was für Betroffene wirklich zählt
Am 6. September eröffnet Migraine Action den Kopfschmerzmonat dort, wo über die Wirkstoffe von morgen diskutiert wird: am internationalen EFMC Medicinal Chemistry Symposium in Basel, vor rund tausend Forschenden aus Industrie und Hochschulen.
Wer Wirkstoffe entwickelt, arbeitet mit Molekülen, Zielstrukturen und Studiendaten. Was eine Migräneattacke im Leben eines Menschen tatsächlich anrichtet, kommt in diesen Diskussionen selten zur Sprache. Genau hier setzt der Auftakt der Kampagne «Kopfschmerzen und Migräne – gemeinsam erkennen, begleiten und handeln» an.
Drei Perspektiven in einer Person
Unter dem Titel «From Molecules to Meaning: The Perspective of a Patient, Scientist and Advocate» spricht Dr. Colette Andrée am Eröffnungsabend des Kongresses. Sie verbindet dabei ihre persönlichen Erfahrungen als Migränebetroffene mit ihrer Sicht als promovierte Neurowissenschaftlerin, eidgenössisch diplomierte Apothekerin und Geschäftsführerin von Migraine Action.
Eine Botschaft an die nächste Generation von Forschenden
Ihr Beitrag zeigt, was es bedeutet, mit Migräne zu leben und weshalb die Erfahrungen und Bedürfnisse der Betroffenen von Anfang an in die Forschung einfliessen müssen. Sie möchte besonders junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu motivieren, Forschung zu betreiben, die nicht nur innovativ ist, sondern im Leben der Patientinnen und Patienten einen spürbaren Unterschied macht.
Der Vortrag bildet den Auftakt zum Schwerpunkt «Interprofessionelle Herausforderung Migräne» – wenige Tage vor dem Europäischen Kopfschmerz- und Migränetag vom 12. September.
Sonntag, 6. September 2026, 16.30 Uhr, Congress Center Basel. Programm: EFMC Medicinal Chemistry 2026
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